
Bis ins 12. Jahrhundert lässt sich die Geschichte der deutschstämmigen Siedler im heutigen Rumänien zurückverfolgen. Die seit dem Mittelalter so genannten „Siebenbürger Sachsen“ wurden einst geholt, um die dünn besiedelten Gebiete zu bebauen und zu sichern. Als Schutz gegen Tataren und Osmanen bauten sie ihre Kirchen – die einzigen Steinbauten im Ort – mittels Ringsmauern und Türmen zu sogenannten Kirchenburgen aus.
Heute sind von den ursprünglich 250 Kirchenburgen noch etwa 150 mehr oder weniger gut erhalten, fünf von ihnen wurden sogar von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Nachdem die Siebenbürger Sachsen in den letzten Jahrzehnten mehrheitlich Rumänien verlassen haben, sind viele der Burgen dem Verfall preisgegeben.

Im ersten Bauabschnitt wird der ehemalige Pfarrhof saniert und ein neuer Anbau für das Kindererholungsheim errichtet. mehr ...
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Im rumänischen Dorf Radeln hat der Rocksänger Peter Maffay ein Ferienheim für traumatisierte Kinder feierlich eingeweiht. Dass die Sanierung des ehemaligen Pfarrhauses so schnell abgeschlossen wurde, ist auch dem großen Engagement vieler Handwerker aus Deutschland zu verdanken. mehr ...